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Pop Freaks 2022. Jetzt.



Der musikgewordene Freitagabend ist da, der Soundtrack der Post-Erfolgs-Gesellschaft. Fritzi Ernst hat Schnipo Schranke hinter sich gelassen und nun keine Termine. Danke der Nachfrage, hört man vom höflichsten Punk Deutschlands und seinem musikalischen Stunt, während School of Zuversicht mit ausgetrecktem Mittelfinger völlig lost in music sind. Anna Erhardt verschafft sich ein erstaunlich ausgewogenes Universum und Erregung Öffentlicher Erregung sollte sowieso jeder kennen, der bei Messer nicht sofort an Gabeln denkt. Es geht hier um Selbstentfremdung, um Zigaretten, Langeweile und die Nacht, bei Wein & Haschisch dann wieder (Überraschung!) um den Rausch am Altar der Weirdness. Liebe lohnt sich! stellt Rolf Blumig im Schlafzimmer-Psych-Rock-Taumel fest und dann knallen uns 24/7 Diva Heaven ein rotzig wütend Pop-Album mit hinreißenden Melodien hin.

Pop Freaks 2022: Genießen Sie die Aussicht.

Tickets zu allen Veranstaltungen auf www.merlinstuttgart.de oder direkt im Merlin.

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Einlass zu allen Veranstaltungen nur für Geimpfte und Genesene. Wir empfehlen trotz vollständigem Impfstatus zusätzlich einen Schnelltest vor dem Besuch einer Kulturveranstaltung, um die weitere Eskalation der Pandemie aufzuhalten. Wenn Sie dann mal da sind: bitte viel trinken, das stabilisiert den gebeutelten Kulturbetrieb.

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Donnerstag, 13. Januar, 20 Uhr: Fritzi Ernst: Keine Termine

Nach „Schnipo Schranke“ macht Fritzi Ernst alleine weiter. “Alle wollen was erleben. Ich könnt’ mich übergeben.” Keine Termine nicht nur als Zustandsbeschreibung, sondern als wünschenswertester aller Zustände, ein musikgewordener Freitagabend daheim. Wenig dürfte die Menschen, denen an persönlicher und beruflicher Weiterentwicklung gelegen ist, mehr verunsichern, als keine Termine zu haben. Für Fritzi gehört der terminlose Kalender zur erfolgreichen Routine. Und so wird “Keine Termine” zum Soundtrack für die Post-Erfolgs-Gesellschaft.

VVK 12 € / AK 16 € // https://fritziernst.cool/

Freitag, 14. Januar, 20 Uhr: Johann Scheerer liest: Unheimlich nah

Coming-of-Age unter Extrembedingungen, getrieben von massivem Freiheitsdrang

Wie kann er nach der Entführung seines Vaters Philipp Reemtsma unabhängig werden, wenn er ständig bedroht und bewacht wird? Während zu Hause nichts mehr ist wie früher, kann Johann keinen Schritt vor die Tür tun, ohne ihn vorher anzukündigen. Er gerät ständig in groteske und peinliche Situationen, weil er gezwungen ist, unehrlich zu sein. Johann Scheerer arbeitet als Musikproduzent mit international renommierten Musikerinnen und Musikern wie Rocko Schamoni oder Peter Doherty.

VVK 10 € / AK 14 € //  https://johannscheerer.com/      

Samstag, 15. Januar, 20 Uhr: Alexander Winkelmann

Alexander Winkelmann ist der höflichste Punk Deutschlands. Winkelmanns Debütalbum, »Danke der Nachfrage«, ist Wohnzimmer-selfmade und dennoch brillant. Das Album, das von mehreren Videos begleitet wird, ist durchsetzt von Hits, aber auch meta und formbewusst — ein eigentlich unmöglicher musikalischer Stunt. Zehn exzentrisch-sensible Hymnen über das doch eigentlich schöne Leben, intim nah am Berliner Alltag.

VVK 12 € / AK 16 € // https://martinhossbach.bandcamp.com/album/danke-der-nachfrage

Donnerstag, 20. Januar, 20 Uhr: School of Zuversicht

FreaksSchool of Zuversicht liefern medientaugliche Wortbausteine für den individuellen Pressetext: Urgestein der Hamburger Szene… Corona in Bohemia… Pionierin der Hamburger Schule…wichtige Stimme des Diskurspop… St.Pauli… Rote Flora… Gentrifizierung… Widerstand… sexy vocals… schräger Humor… Kapitalismuskritik… neoliberale Exzesse… Popfeminismus… Erobique… Tocotronic… Blumfeld… undogmatisch… ausgestreckter Mittelfinger… politische Musik auf der Höhe der Zeit… Lost in music

VVK 12 € / AK 16 € // https://schoolofzuversicht.bandcamp.com/

Freitag, 21. Januar, 20 Uhr: Anna Erhard

Short Cut – Veränderung ist unvermeidbar, ein Wechsel unausweichlich, Wandel vorprogrammiert: Anna Erhardt liefert ein Debutalbum, welches durch Ausgewogenheit und Eigenständigkeit besticht. In Zusammenarbeit mit dem Berliner Produzenten Pola Roy hat sie ein eigenes Universum erschaffen und dabei ihren ganz eigenen Ausdruck gefunden.

VVK 12 € / AK 16 € // https://www.facebook.com/annaerhardmusic/

Samstag, 22. Januar, 20 Uhr: Erregung Öffentlicher Erregung

Erregung Öffentlicher Erregung sollte jeder kennen, der sich für deutschsprachige Musik interessiert und beim Wort Messer nicht direkt an Gabel denkt. Die Songs heißen „Kacke in der Jacke“, „Blaue Zähne“ oder „Kein Bock auf Frühstück“. Es geht um Selbstentfremdung, um den Kater, darum nicht mehr Anfang 20 zu sein und trotzdem nicht zu wissen, wie das eigene Leben weitergeht. Um Selbstentfremdung, um Zigaretten, Langeweile und die Nacht.

VVK 12,00 € / AK 16,00 € // www.erregungoeffentlichererregung.bandcamp.com

Donnerstag, 27. Januar, 20 Uhr: Wein & Haschisch

Der Rausch durchzieht die Musik von Wein & Haschisch. Unter der Leitung von Songschreiber und Produzenten Isaak J. Winkeln findet die Band ihren Platz am Altar der Weirdness, als musikalischer Kraken voller übersprudelnder Ideen und kocht ein Menü, das stets schon mit Magenbitter und Kippe danach serviert wird. Zusammen mit Tom Taschenmesser und Der Frühling bildet Wein & Haschisch das Kollektiv die neue Leichtigkeit.VVK 12 € / AK 16 € // https://www.instagram.com/weinundhaschisch/?hl=de

Freitag, 28. Januar, 20 Uhr: Rolf Blumig

Rolf Blumig liebt die Musik so sehr, wie er den Kapitalismus verachtet. Musikalisch bewegt er sich zwischen Rock und Pop, schätzt Fleetwood Mac genauso wie Zeckenrap und hält fest am zeitlosen Sound der Millionenfach totgesagten elektrischen Gitarre. Zusammen mit seiner extrem belastungsstarken Rhythmusgruppe betreibt er ein fahrendes Livegeschäft, im Februar erscheint eine überarbeitete Neuauflage von Blumig‘s Debüt-Schlafzimmer-Psych-Rock-Album „Liebe Lohnt Sich“, das er im narzisstischen Alter von 20 Jahren aufnahm. Das zweite Album „Rolfie lebt!“ ist für den Februar 2022 geplant.

VVK 12 € / AK 16 € // https://rolfblumig.de/

Samstag, 29. Januar, 20 Uhr: 24/7 Diva Heaven

Das ist Punk 2021! Das ist wütend, wild und niemand vermisst den vierten Akkord. Feminismus, Ungleichheit, Homophobie, Rassismus oder ökologische Probleme sind wichtig – ohne jedoch den Spaß dabei zu vergessen. Den Spiegel vorhalten und mit Lippenstift die Meinung drauf schreiben.

Vielleicht ist es auch einfach nur die richtige Musik für diese Zeit – direkt und geradeaus. Wütend, wild, laut und dennoch voller Glitzer und Glamour.

„Stress“ ist ein feistes Rockalbum zwischen Grunge, Alternative Rock und Punk, zwischen Fuzz und heavy Riffs und vor allem stets mit großen Refrains und Melodien. Ein rotziges Pop-Album, das selbstbewusst und wiedererkennbar zwischen Späti und Sushi-Laden stattfindet.

VVK 14 € / AK 18 € // https://247divaheaven.bandcamp.com/album/stress

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